Erny Kirsch, Chef des „Service Incendie et Ambulance Luxembourg“ überlässt nichts dem Zufall. Zwanzig Berufsfeuerwehrmänner nahmen daher an einem dreitägigen Sondereinsatz teil. Im Vordergrund standen die Zusammenarbeit mit der „Luxembourg Air Rescue“ und die Bergung an unzugänglichen Unfallstellen. An wahren Begebenheiten orientiert, fand ein Teil des Trainings in Berdorf statt.
Zum Beispiel musste aus einer über 25 Meter tiefen Schlucht Personen geborgen werden. Das Abseilen aus dem fliegenden Air Rescue Hubschrauber sowie die Rettung mittels Flugkorb gehörten ebenfalls zum Kurs. Zum schlechten Wetter meinten die tapferen Teilnehmer nur, dass sie sich im Notfall auch nicht nach Sonne oder Regen richten können.
Weniger als 20 Minuten dauert es im Idealfall zwischen Auftrag und Bergung dank der „Luxembourg Air Rescue“. |
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Hierzu würde die Feuerwehr in Strassen die Ampeln auf der Route d’Arlon kurz auf Rot schalten, damit der Hubschrauber landen könnte. Bepackt mit Spezialausrüstung würden dann drei Berufsfeuerwehrmänner aufspringen um wenig später mit der Bergung vor Ort zu beginnen.
150 Frau und Mann stark ist die hauptstädtische Feuerwehr und ist zugleich bis auf den Flughafen die einzige Berufsfeuerwehr des Landes. Und obwohl ihr Gehalt von der Stadt Luxemburg getragen wird, erstreckt sich aus Notwendigkeit ihr Aktionsradius weit über die Stadtmauern hinaus.
Auf dem „Knuedeler“ wünscht man sich daher dass weitere Gemeinden den Rettungsdienst der Hauptstadt durch das Schaffen eines Berufsfeuerwehrnetzes entlasten. |