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Motocross um Biergerkräiz

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Schons laang eng Traditioun fir all Motocross Fan woren och dësen 1ten Mai nees honnerten Biker um Start fir sech an d?Meeschterschaftssaison ze lancéieren.

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Nachwuchsautor René di Lendo gewährt einen Einblick in seine Komödie „Männer“. Der erfrischende Schreibstil bietet eine spannende und zugleich lustige Abwechslung zur klassischen Belletristik.

Wöchentlich erscheinen weitere Teile des Romans „Männer: Das Nichts und die Liebe“ des Autors René di Lendo hier im Simba Magazin.
Die Geschichte handelt von der wohl dominantesten Randgruppe des Planeten.
Männer und die Unfähigkeit ihre Triebe zu steuern.
Allein der erfrischende Schreibstil bietet eine spannende und zugleich lustige Abwechslung zur klassischen Belletristik, da der Schriftsteller den Leser zum Regisseur seines eigenen Filmes macht.
Tiefgründig und aufklärend sind sowohl die Einblicke in die Psyche der Männer als auch in die der Frauen.
Überraschende Wenden ebenso wie herzzerreißender Realismus balancieren den Leser auf der Schwelle zu Komödie, Thriller und Biografie eines jeden einzelnen.
Begleiten Sie Hauptfiguren, die Ihre Freunde sein könnten durch einen Film, der Ihr Leben beschreiben könnte, um am Ende die wahre Bestimmung der Liebenden zu erkennen. Diese Woche: Seite 4-6
Wenn sie das Ende nicht abwarten können, dann geht es hier zum Shop weiter um das Buch online zu kaufen.

#Donnerstag
[Gilles Haus, Zimmer, später Vormittag sonnig, friedlich und idyllisch]


Während die Zuschauer vor einem schwarzen Bildschirm sitzen, hört man weit im Hintergrund ein banales Gespräch, was vermuten läßt, dass zwei Personen gleich geschlechtstätig werden.
Weibliche Stimme: "Mm, komm schon, zieh dich aus …“
Männliche Stimme:“ Na, wenn es dir nicht schnell genug geht, dann hilf mir doch …“
W. Stimme:“ mm, vergiss es, ich bin so scharf auf dich, lass es uns gleich tun …“
Das Geräusch einer sich öffnenden Tür erklingt. Das Licht geht an. Wir befinden uns in einem Zimmer. Die Kamera liegt auf dem Schreibtisch und fokussiert auf ein Modellauto (Ford Focus, Rallye Version) das auf dem gegenüber liegenden Regal steht. Das Pärchen stöhnt weiter, diesmal hört man deutlicher was sie tun.
Das Zoom der Kamera fährt langsam zurück und somit vergrößert sich der Blickwinkel. Wir befinden uns in einem Schlafzimmer, eindeutig in dem eines Jungen, jedoch keinesfalls eines Machos oder Draufgängers. Die Wände sind tapeziert (Pastell hell gelb), die Decke gestrichen (weiß), der Boden mit billigem Linoleum bezogen (Parkettimitat Naturholz). Nur wenige Poster von Heavymetal Bands und Familienbilder zieren die Wände. Alles ist ordentlich eingeräumt, obwohl viel zu viele Sachen in dem Zimmer stecken, hauptsächlich Papiermaterial, Videos und CDs. Am Schreibtisch angekommen, wandert die Kamera seitlich nach rechts über den Tisch weg. An der Tischlampe baumelt ein Talisman, der das Sternzeichen der Jungfrau symbolisiert. Das Stöhnen wird progressiv lauter.
Eine Wasserflasche versperrt die Sicht auf ein Foto. Man kann am Umriss nur erahnen, dass es sich hierbei um ein Mädchen handeln muss.
M. Stimme: „mm, Oh, ich liebe dich, du bist …“
Das Geräusch lässt erahnen, dass sie ihm gerade einen bläst.
Das Foto wird nun fast augenblicklich sichtbar. Ein mäßig, hässliches Mädchen kommt zum Vorschein. Schwarzes, glattes Haar, mittlerer Länge und ein Pickel übersätes Gesicht lächelt, während in liebevoller Arbeit eine Comicblase hinzugefügt wurde „Gilles, ich liebe dich“.
Die Kamera verlässt den Schreibtisch und folgt gegen den Uhrzeigersinn der Wand. Das Ziel wird der Schreibtisch sein, jedoch von vorne.
Die beiden steuern auf den Höhepunkt zu. Die Kamera erreicht nun das rechte Ende des Schreibtisches und ein Computerbildschirm versperrt derweil die Sicht auf den Stuhl. Kurz bevor die Kamera ihn erreicht, ertönt eine stöhnende dritte Stimme. Es ist Gilles. Dunkelbraunes Haar, fettige Haut, übergewichtig, leicht verklemmt, legt er seine Brille ab und fährt mit der zweiten Hand unter den Tisch.


Szenenwechsel
[Daniels Haus, Zimmer, später Vormittag, sonnig, friedlich und idyllisch]


Schwarze Leinwand.
Neue Stimmen, jugendlich, möchtegern erwachsen. Mann: gespielt selbstsicher. Frau: naiv, dümmlich.
Mann: „ Gib ihm einen Kuss … mm ja, das ist schön … mm das gefällt mir und jetzt … oben. Komm schon! Ey was soll das!“
Frau: „ Ich mag das nicht.“
Mann: „Wie jetzt? Das ist doch ganz normal.“
Frau: „ Mag schon sein aber … ich hab es noch nie getan, außerdem find ich es eklig!“
Die schwarze Leinwand ist die Rückenlehne eines Drehstuhls, auf dem der männliche Darsteller sitzt. Die Kamera filmt von hinten drauf. Nun drückt er einen Knopf am Stuhl was ihn absinken lässt. Sein Hinterkopf kommt zum Vorschein, kurzes, blondes Haar modisch mit Gel gestylt. Nun wird auch ein Teil des Zimmers im Hintergrund sichtbar, allerdings verschwommen, doch man erkennt Poster von Erotikmodels. Mann: „Du findest ihn eklig!?!“
Frau: „Na ja nicht so … richtig aber … irgendwie find ich es komisch. Ich meine, alles, was so da unten ist, sollte auch irgendwie … da unten bleiben.“
Die Kamera geht nun auf Entdeckungsreise durch das Zimmer. Es handelt sich eindeutig um das eines Jungen. Die Wände sind schwarz, stellenweise rot (Latex seiden Glanz, gestrichen), der Boden ist mit einem roten Teppich überzogen, an der Decke wurden Spiegelfliesen angebracht. Poster von nackten Frauen sowie von extrem aufgemotzten Autos zieren die Wände, die von den Halogenleuchten schwach, klebrig und feucht schimmern.
Die Kamera verlässt das Zimmer und der Zuschauer gewinnt einen Eindruck über das Innen- und Außenleben dieses Hauses. Ganz einfaches, zweistöckiges Haus mit alter, klassischer Möblierung. Während der Reise hört man immer noch die Stimmen der beiden Darsteller. In der Küche angelangt sieht man die Mutter, die tüchtig am Kochen ist. Durch das Fenster hindurch kann man etwas ältere Menschen beobachten, wie sie friedfertig im Garten arbeiten.
Mann: „Also ich versteh das nicht. Erst sagst du, du findest mich süß, dann wieder eklig …“
Frau: „Nein, so hab ich das doch nicht gemeint, es ist nur dass …“
Mann: „Dass du mein … ich, du hast, in Bezug auf meinen Schwanz das Wort „eklig“ erwähnt …“
Frau: „Nein …“
Mann: „Ah Ah, lass mich ausreden, schließlich hast du mich beleidigt. Dir ist irgendwie komisch bei dem Gedanken ihn in den Mund zu nehmen. Aber um ihn unten rein zu stecken … da macht es dir nichts aus. Na ja, das ist ganz schön heftig. Stell dir mal vor, ich würde dir sagen, dass ich deine Hand eklig finde und dass ich sie nicht küssen möchte …
Frau: „Hier geht es doch nicht um Hände oder Finger …“
Mann: „Ach nein, dieses Teil hier, gehört zu meinem Körper, genauso wie meine Augen und meine Füße. Weißt du, ich bin echt nicht der Typ, der gleich beim ersten Date in die Kiste springt, aber … als ich dich sah, wie du in diesem Kleid auf mich zu kamst und mich ansprachst, da war ich wie … in Trance und ich hätte alles getan für jede einzelne Sekunde in deiner Nähe. Und nur aus diesem Grund haben wir es gestern getan aber jetzt, … was soll schon aus uns werden wenn du mich eklig findest …“
Frau: „Aber du bist doch nicht eklig …“
Mann: „Aber mein Schwanz …“
Frau: „Nein, so hab ich das nicht gemeint …“
Mann: „ Na dann beweis es mir.“
Frau: „… ich hab das aber noch nie gemacht.“
Mann: „Na ja du … mit der Hand holst du mir einen runter und nimmst ihn gleichzeitig in den Mund… mehr ist das nicht.“
Frau: „ … und wenn du kommst …“
Mann: „…pscht, ich sag dir Bescheid wenn’ s soweit ist, o. k.?“
Nun folgt die Kamera der Mutter, die sich auf den Weg zu diesem Zimmer macht.
Der Ton bleibt immer noch im Zimmer, nur die Bilder wandern durch das Haus. Ein leichtes Stöhnen erklingt. Mann: „… mm ja, ja, du machst das gut, ein bisschen tiefer noch, mm ja …“
Frau: „… ich glaub ich muss kotzen …“
Mann: „Nein, mm das ist normal, das vergeht mm nur noch ein bisschen mm, ja, ja“
Seine Mutter legt die Hand auf die Türklinke zeitgleich mit seinem Orgasmus. Sie tritt ins Zimmer. Er sitzt hinter seinem Schreibtisch auf dem viel zu niedrigen Stuhl. Mutter: „Geht’s dir nicht gut? ... Soll ich dir helfen?“
Mann: „Nein, nein em alles o. k.!“
Das Mädchen steht aus Höflichkeit auf. Man merkt an ihrem Gesichtsausdruck, dass sie etwas Unangenehmes im Mund haben muss.
Mutter: „Oh ich wusste nicht, dass du Besuch hast. Guten Tag, ich bin Daniels Mutter, du kannst mich Viv nennen.“
Seine Freundin weiß, dass sie antworten muss und überwindet sich voller Entsetzen und Ekel, es zu schlucken. Man merkt ihr die Übelkeit sofort an.
Frau: „Hallo, ich bin die Steffania.“
Viv: „Oh, das ist aber ein schöner Name, wahrscheinlich italienisch oder? Ach ich red zu viel, kommt doch runter, das Essen ist fertig.“
Viv wendet sich bereits ab, um das Zimmer zu verlassen.
Viv: „Du isst doch mit uns oder?“
Daniel: „Ja, ja Mama, wir kommen.“
Die Tür schließt. Steffania kann sich nicht mehr enthalten und kotzt Daniel direkt auf den Schreibtisch. Viv kommt wieder rein. Viv: „Was ist denn los, ist dir nicht gut?“
Daniel steht mit runter gelassenen Hosen neben Steffania und verdeckt mit der linken Hand sein Teil während er mit der rechten Hand vergeblich versucht seine Zeitschriften zu retten.
Daniel genervt: „Kannst du uns jetzt bitte allein lassen?“ An Vivs Gesichtsausdruck merkt man, dass sie endlich verstanden hat, worum es geht.